Fitness/Kurse

Schwimmen ist heute nur eine von vielen Möglichkeiten im Wasser so richtig auf Touren zu kommen. 

Sportarten wie Aquajogging, Aquaaerobic, Aquawalking und andere sind stark im Kommen. Kein Wunder, denn die Bewegung im Wasser hat es in sich.

Durch den Wasserauftrieb muss der Körper nur circa ein Zehntel unseres Gewichts an Land tragen.
Dadurch werden die Gelenke, Wirbelsäule und Bandscheiben geschont und die Muskulatur entspannt.

Der starke Wasserwiderstand wiederum macht gymnastische Übungen fünfmal so effektiv als "Trockenübungen". Er zwingt uns dazu Bewegungen viel langsamer auszuführen, denn die Muskeln müssen gegen den Widerstand hart arbeiten. Dies bewirkt, dass Muskeln schneller und effektiver aufgebaut werden. Die Intensität kann durch den Einsatz von Hilfsmitteln sogar noch gesteigert werden.
Die Schwimmnudel zum Beispiel verstärkt den Schwebezustand im Wasser, was zur Folge hat, daß Bauch-, Bein- und Armmuskeln noch mehr beansprucht werden. Auch mit Hilfe von Schwimmbrettern kann der Widerstand ganz einfach erhöht werden.

Angenehmer Nebeneffekt: Im Wasser schlägt unser Herz langsamer, weil im nassen Element der sogenannte hydrostatische Druck auf uns wirkt. Im tiefen Wasser wird dadurch unsere Herzfrequenz im Vergleich zur Frequenz bei gleicher Tätigkeit an Land um circa 15 % gesenkt. Somit wird unser Herz geschont. Außerdem wird der venöse Rückstrom des Blutes zum Herz durch den Wasserdruck unterstützt.